Zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2026
Stromkosten-Rechner
Stromverbrauch in kWh und Stromkosten pro Gerät, Tag, Monat und Jahr berechnen – kostenlos, inkl. Grundpreis und CO₂.
Mit dem Stromkosten-Rechner berechnest du in Sekunden, wie viele Kilowattstunden ein Gerät oder dein ganzer Haushalt verbraucht und was dich das im Jahr wirklich kostet. Du trägst entweder Leistung in Watt und Laufzeit oder deinen Jahresverbrauch von der Abrechnung ein, dazu Arbeitspreis und Grundpreis deines Tarifs – der Rechner zeigt dir Verbrauch pro Tag und Jahr, Verbrauchskosten, Gesamtkosten inklusive Grundpreis, deinen effektiven Preis pro Kilowattstunde und den CO₂-Wert. Kostenlos und ohne Anmeldung.
So verwendest du diesen Rechner
Gib zunächst deine Werte in die Felder Was willst du berechnen?, Leistung des Geräts, Laufzeit pro Tag, Nutzungstage pro Woche, Jahresverbrauch deines Haushalts, Arbeitspreis deines Tarifs, Grundpreis deines Tarifs ein. Prüfe Einheiten und Zahlenformat im deutschen Stil. Das Ergebnis wird automatisch aktualisiert und kann zusätzlich über die Schaltfläche berechnet werden. Nutze die Ausgabe als Orientierung und vergleiche sie bei Bedarf mit weiteren Quellen.
So funktioniert der Stromkosten-Rechner
Der Stromkosten-Rechner trennt sauber, was viele andere Rechner vermischen: den reinen Verbrauch in Kilowattstunden, die Verbrauchskosten aus diesem Verbrauch und die Gesamtkosten inklusive festem Grundpreis. Genau diese Trennung entscheidet darüber, ob deine Zahl am Ende mit der Jahresabrechnung übereinstimmt – oder um über hundert Euro danebenliegt.
- Was willst du berechnen?: Für ein einzelnes Gerät wählst du die erste Option, für deine komplette Stromrechnung die zweite. Im Geräte-Modus rechnet der Rechner deinen Verbrauch aus Watt und Stunden selbst aus, im Haushalts-Modus übernimmst du den Jahresverbrauch direkt von der letzten Abrechnung.
- Leistung des Geräts: Die Wattzahl vom Typenschild – entspricht – im Beispiel unten 100 Watt für einen Fernseher. Nur im Geräte-Modus sichtbar.
- Laufzeit pro Tag: Die echten Betriebsstunden an einem Nutzungstag, nicht die Steckerzeit. Ein Fernseher läuft abends, ein Heizlüfter nur stoßweise, ein Kühlschrank-Kompressor nur einen Teil der 24 Stunden.
- Nutzungstage pro Woche: 7 für Dauerläufer wie Kühlschrank und Router, 3 bis 4 für die Waschmaschine, weniger für Geräte, die nur zeitweise laufen. Mal 52 Wochen ergibt sich dein Jahresverbrauch.
- Jahresverbrauch deines Haushalts: Dein Verbrauch in Kilowattstunden von der Jahresabrechnung. Nur im Haushalts-Modus sichtbar – hier steht der Wert, den auch dein Anbieter abrechnet.
- Arbeitspreis deines Tarifs: Dein Preis in Cent pro Kilowattstunde von der Rechnung, dort als Arbeitspreis oder Verbrauchspreis ausgewiesen. Voreingestellt sind 40,0 Cent – als gerundete Orientierung – am amtlichen Durchschnitt, dazu unten mehr. Trag hier immer deinen eigenen Wert ein, denn er ist die stärkste Stellschraube deiner Rechnung.
- Grundpreis deines Tarifs: Die feste Gebühr in Euro pro Monat, die auch bei null Verbrauch anfällt. Mit 0 rechnest du bewusst nur die reinen Verbrauchskosten – das brauchst du für den ehrlichen Gerätevergleich und für den Tarifvergleich mit den Gesamtpreisen der Bundesnetzagentur weiter unten.
Deine Ergebnisse liest du so:
- Verbrauch pro Tag und Verbrauch pro Jahr: Im Geräte-Modus aus Watt mal Stunden mal Tage hochgerechnet, im Haushalts-Modus dein Jahreswert und sein Tagesdurchschnitt. Jede weitere Zahl hängt an diesen beiden.
- Verbrauchskosten pro Jahr (ohne Grundpreis): Das ist der ehrliche Gerätepreis – was ein einzelnes Gerät im Jahr an Strom frisst, ohne den Haushalts-Grundpreis, den du ohnehin zahlst.
- Grundpreis pro Jahr: Dein monatlicher Grundpreis mal zwölf – der Betrag, der auch in einem Jahr ohne eine einzige verbrauchte Kilowattstunde auf der Rechnung stünde.
- Gesamtkosten pro Jahr (inkl. Grundpreis): Verbrauchskosten plus Grundpreis – die Zahl, die mit deiner Jahresabrechnung vergleichbar ist.
- Gesamtkosten pro Monat (Abschlag-Orientierung): Deine Jahreskosten durch zwölf. Liegt dein monatlicher Abschlag deutlich darunter, droht eine Nachzahlung; deutlich darüber hast du ein zinsloses Guthaben beim Anbieter.
- Kosten pro Tag: Deine Gesamtkosten durch 365 – nützlich, um ein neues Gerät oder eine Urlaubsabwesenheit in Tageskosten zu übersetzen.
- Effektiver Preis pro kWh (inkl. Grundpreis): Deine Gesamtkosten geteilt durch deinen Verbrauch. Erst dieser Wert ist mit Nachbarn, Werbung und den Durchschnittspreisen unten vergleichbar – warum, zeigt die Grundpreis-Falle im nächsten Abschnitt.
- CO₂-Ausstoß pro Jahr (deutscher Strommix): Dein Jahresverbrauch mal 0,344 Kilogramm – die direkten Emissionen des deutschen Strommix. Was eine Preisänderung in Prozent für deine Rechnung bedeutet, prüfst du mit dem Prozentrechner nach; Tank- und Fahrkosten für den Haushaltsvergleich stellt der Spritkosten-Rechner daneben.
Durchgerechnetes Beispiel
Familie Yilmaz, vier Personen im Einfamilienhaus in Dortmund, will vor dem Tarifwechsel wissen, was ihr Strom heute wirklich kostet – nicht, was der Abschlag vermuten lässt. Sie nimmt die letzte Jahresabrechnung zur Hand:
- Eingaben: Was willst du berechnen? = Gesamter Haushalt, Jahresverbrauch deines Haushalts = 3500, Arbeitspreis deines Tarifs = 40,0, Grundpreis deines Tarifs = 12
- Ergebnis: Verbrauch pro Tag = 9,59 kWh, Verbrauch pro Jahr = 3.500,00 kWh, Verbrauchskosten pro Jahr (ohne Grundpreis) = 1.400,00 Euro, Grundpreis pro Jahr = 144,00 Euro, Gesamtkosten pro Jahr (inkl. Grundpreis) = 1.544,00 Euro, Gesamtkosten pro Monat (Abschlag-Orientierung) = 128,67 Euro, Kosten pro Tag = 4,23 Euro, Effektiver Preis pro kWh (inkl. Grundpreis) = 44,11 Cent, CO₂-Ausstoß pro Jahr (deutscher Strommix) = 1.204,00 kg.
- Probe: 3.500 × 40,0 Cent = 1.400,00 Euro Verbrauchskosten. Plus 12 × 12 = 144,00 Euro Grundpreis ergibt 1.544,00 Euro. Geteilt durch 12 = 128,67 Euro im Monat – stimmt mit dem Rechner überein.
Der Effektivpreis – beträgt – hier 44,11 Cent, obwohl der Arbeitspreis nur 40,0 Cent lautet: Die 144 Euro Grundpreis verteilen sich auf 3.500 Kilowattstunden und schlagen mit gut 4 Cent pro Kilowattstunde zu Buche. Zum Vergleich: Der BDEW-Gesamtpreis – beträgt – im August 2026 für denselben Musterhaushalt 37,0 Cent inklusive anteiligem Grundpreis, also rund 1.295 Euro im Jahr (BDEW-Strompreisanalyse, Datenstand August 2026, Stand 2026). Familie Yilmaz liegt mit 1.544 Euro deutlich darüber – ein Zeichen für einen teuren Bestandstarif, nicht für zu hohen Verbrauch. Ihr Verbrauch – entspricht – mit 3.500 Kilowattstunden genau dem Richtwert für drei Personen im Einfamilienhaus ohne elektrische Warmwasserbereitung aus dem Stromspiegel 2025 (co2online, Stand 2026); für vier Personen im Einfamilienhaus nennt derselbe Spiegel 3.800 Kilowattstunden.
Ein zweites Beispiel zeigt die Geräte-Seite: Ein alter Heizlüfter mit 2.000 Watt, zwei Stunden an fünf Tagen pro Woche, bei denselben 40,0 Cent – verbraucht – 1.040,00 Kilowattstunden im Jahr und – verursacht – 416,00 Euro reine Verbrauchskosten, dazu 357,76 Kilogramm CO₂. Eine LED-Lampe mit 10 Watt, fünf Stunden täglich, kommt dagegen nur auf 18,20 Kilowattstunden, 7,28 Euro und 6,26 Kilogramm CO₂ im Jahr. Zwischen beiden Geräten liegen keine Nuancen, sondern Faktor 57 beim Verbrauch – deshalb lohnt sich das Nachrechnen gerade bei Heizgeräten, Durchlauferhitzern und alten Kühlgeräten.
Der Wechsel-Vergleich mit den Behördenzahlen
Dieselbe Rechnung erklärt, warum sich der Anbieterwechsel für viele Haushalte ohne jeden Verzicht lohnt. Der Monitoringbericht 2025 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt – weist – zum Stichtag 1. April 2025 für Haushalte mit 2.500 bis 5.000 Kilowattstunden einen Gesamtpreis in der Grundversorgung von 44,93 Cent und bei einem anderen Lieferanten als dem örtlichen Grundversorger von 38,20 Cent aus (Stand 2026); ein Sondervertrag beim eigenen Grundversorger – liegt – dazwischen bei 39,51 Cent. Die Differenz zwischen Grundversorgung und Fremdanbieter – beträgt – 6,73 Cent pro Kilowattstunde.
Für einen Haushalt mit 2.500 Kilowattstunden rechnest du das im Rechner exakt nach – Jahresverbrauch deines Haushalts = 2500, Grundpreis deines Tarifs = 0, weil in den Behörden-Gesamtpreisen der Grundpreis schon anteilig steckt: Grundversorgung 44,93 Cent – ergibt – 1.123,25 Euro, Fremdanbieter 38,20 Cent – ergibt – 955,00 Euro, Differenz – beträgt – 168,25 Euro im Jahr. Bei 3.500 Kilowattstunden wächst dieselbe Differenz auf 235,55 Euro. Das ist keine Werbezahl, sondern die Behörden-Spanne auf deinen Verbrauch angewendet – dein eigener Arbeitspreis von der Rechnung zeigt dir danach, wo zwischen 38,20 und 44,93 Cent du heute stehst. Was nach dem Wechsel jeden Monat frei wird und über Jahre verzinst wächst, zeigt dir der Zinseszinsrechner; welcher Anteil deines Strompreises überhaupt Mehrwertsteuer ist, zerlegt der Mehrwertsteuer-Rechner 2026 für dich.
Warum zeigt fast jeder Stromkosten-Vergleich einen zu niedrigen Preis – die Grundpreis-Falle?
Weil fast jeder Vergleich nur Verbrauch mal Arbeitspreis rechnet und den festen Grundpreis unterschlägt. Bei großen Verbräuchen fällt das kaum auf, bei kleinen frisst der Grundpreis den vermeintlich günstigen Arbeitspreis auf – und genau dort vergleichen die meisten falsch: beim einzelnen Gerät, beim Single-Haushalt und beim Werbeangebot mit Kampfpreis pro Kilowattstunde.
Die Mechanik in Zahlen, mit dem Fernseher aus dem Einstiegsbeispiel (100 Watt, 4 Stunden täglich, 7 Tage pro Woche, 40,0 Cent Arbeitspreis, 12 Euro Grundpreis):
- Verbrauch pro Jahr – beträgt – 145,60 Kilowattstunden (100 × 4 × 7 × 52 ÷ 1.000); Verbrauchskosten – betragen – 58,24 Euro; Gesamtkosten inklusive Grundpreis – betragen – 202,24 Euro; effektiver Preis – steigt – dadurch auf 138,90 Cent pro Kilowattstunde
- Grundpreis pro Jahr – beträgt – bei 12 Euro im Monat immer 144,00 Euro, ob du 145 oder 3.500 Kilowattstunden verbrauchst; bei der LED-Lampe mit 18,20 Kilowattstunden und 7,28 Euro Verbrauchskosten läge der Effektivpreis mit vollem Grundpreis rechnerisch sogar über 800 Cent – absurd als Gerätepreis, aber ehrlich als Warnung: Der Grundpreis gehört zum Haushaltsvertrag, nicht zum Einzelgerät
- Durchschnittlicher Grundpreis in Deutschland – liegt – laut BDEW-Zusammensetzung bei rund 12,58 Euro im Monat (Stand 2026); aktuelle Tarifblätter zeigen eine Spanne von etwa 6,00 Euro bei günstigen Sonderverträgen bis 14,28 Euro brutto in Beispieltarifen der Grundversorgung (Stand 2026) – ein Unterschied von fast 100 Euro im Jahr, bevor die erste Kilowattstunde fließt
Für deine Praxis heißt das: Vergleiche Einzelgeräte immer über die Verbrauchskosten pro Jahr (ohne Grundpreis) – dafür stellst du den Grundpreis zum Geräte-Check gedanklich auf null. Vergleiche Tarife und Haushalte dagegen immer über die Gesamtkosten pro Jahr (inkl. Grundpreis) und den effektiven Preis pro kWh, denn nur diese beiden enthalten alles, was auf der Jahresabrechnung steht. Ein Tarif mit 2 Cent niedrigerem Arbeitspreis, aber 5 Euro höherem Grundpreis spart bei 1.500 Kilowattstunden Single-Verbrauch nichts: 1.500 × 2 Cent = 30 Euro Ersparnis stehen 60 Euro Mehr-Grundpreis gegenüber. Bei 4.000 Kilowattstunden kippt dieselbe Rechnung zugunsten des niedrigen Arbeitspreises. Dein Verbrauch entscheidet, welcher Tarifbaustein für dich zählt – nicht die Werbung. Für Mieterinnen und Mieter, bei denen Strom über die Nebenkostenabrechnung mitläuft, ordnet der Wohngeld-Rechner 2026 ein, wie Energiekosten im Haushaltsbudget insgesamt wirken; Preisnachlässe und Wechselboni in Prozent übersetzt der bereits verlinkte Prozentrechner in Euro und umgekehrt.
Wie hoch darf dein Verbrauch sein – und woraus besteht dein Preis überhaupt?
Ob deine Kilowattstunden normal sind, entscheidet nicht dein Gefühl, sondern Haushaltsgröße, Wohnform und die Frage, ob dein Warmwasser elektrisch entsteht. Der Stromspiegel 2025 von co2online – gibt – ohne elektrische Warmwasserbereitung für Mehrfamilienhäuser 1.200 Kilowattstunden bei einer Person, 1.900 bei zwei, 2.400 bei drei und 2.600 bei vier Personen an; für Einfamilienhäuser 1.800, 2.700, 3.500 und 3.800 Kilowattstunden in derselben Reihenfolge (Stand 2026). Mit elektrischer Warmwasserbereitung – springt – derselbe Vier-Personen-Haushalt von 2.600 auf rund 4.000 Kilowattstunden im Mehrfamilienhaus und von 3.800 auf rund 4.700 im Einfamilienhaus. Ein Durchlauferhitzer allein erklärt also leicht 1.000 Kilowattstunden Differenz, ohne dass irgendjemand verschwenderisch wäre.
Dein Preis selbst – besteht – im BDEW-Schnitt vom August 2026 aus drei Blöcken: Beschaffung und Vertrieb – betragen – 15,17 Cent (41,0 Prozent), Netzentgelte inklusive Messung – betragen – 9,24 Cent (25,0 Prozent), Steuern, Abgaben und Umlagen – betragen – 12,57 Cent (34,0 Prozent) von insgesamt 37,0 Cent (BDEW-Strompreisanalyse, Datenstand August 2026, Stand 2026). Darin – steckt – die Stromsteuer mit 2,05 Cent pro Kilowattstunde, gesetzlich 20,50 Euro je Megawattstunde nach Paragraf 3 Stromsteuergesetz (Stand 2026), die Mehrwertsteuer mit 5,91 Cent und die Konzessionsabgabe mit im Schnitt 1,67 Cent an deine Gemeinde. Zwei Einordnungen, die fast jede ältere Vergleichsseite falsch zeigt: Die EEG-Umlage – beträgt – seit dem 1. Juli 2022 null Cent, sie wurde abgeschafft und wird seitdem aus dem Bundeshaushalt finanziert – wer heute noch mit EEG-Umlage rechnet, rechnet mit einem Gespenst. Und der Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro zu den Übertragungsnetzentgelten – senkt – die Netzentgelte 2026 um rund 1,7 Cent auf 9,2 Cent (BDEW, Stand 2026) – in bestehenden Verträgen kommt diese Entlastung aber nicht automatisch an, nur ein Tarifvergleich holt sie auf deine Rechnung. Die amtlichen Durchschnitte zum Einordnen deines eigenen Arbeitspreises: Destatis – weist – für das 2. Halbjahr 2025 40,55 Cent und für das 1. Halbjahr 2026 37,97 Cent über alle laufenden Verträge aus (Stand 2026), Finanztip – nennt – für empfohlene Neukundentarife Mitte September 2026 rund 33 Cent Gesamtpreis. Liegt dein effektiver Preis aus diesem Rechner über 40 Cent, zahlst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Grundversorgungs-Niveau für einen Vertrag, den der Markt längst günstiger anbietet.
Zur Klimaseite derselben Kilowattstunden: Der CO₂-Faktor – beträgt – 0,344 Kilogramm pro Kilowattstunde für die direkten Emissionen des deutschen Strommix im Jahr 2025 vorläufig, nach 353 Gramm im Jahr 2024 (Umweltbundesamt, Climate Change 16/2026 vom März 2026, Stand 2026). Verwechsle ihn nicht mit den CO₂-Äquivalenten inklusive Vorketten des ifeu-Instituts mit 425 Gramm für 2024 und vorläufig 416 Gramm für 2025 (ifeu, Stand 2026) – beide Werte sind seriös, sie beantworten nur verschiedene Fragen: direkte Verbrennung hier, gesamte Kette von der Förderung bis zur Steckdose dort. Dieser Rechner verwendet bewusst den direkten UBA-Faktor, weil er der amtliche Emissionsfaktor für den deutschen Strommix ist und ohne Vorketten-Doppelzählung mit Heizung und Verkehr vergleichbar bleibt. Bei 3.500 Kilowattstunden – entstehen – so 1.204 Kilogramm CO₂ im Jahr; jede gesparte Kilowattstunde vermeidet 0,344 Kilogramm, jede gesparte Heizlüfter-Saison von 1.040 Kilowattstunden also 357,76 Kilogramm.
Formel
Verbrauch pro Tag in kWh = Leistung in W × Laufzeit in h ÷ 1.000
Verbrauch pro Jahr in kWh (Gerät) = Leistung in W × Laufzeit in h × Tage pro Woche × 52 ÷ 1.000
Verbrauchskosten pro Jahr in € = Verbrauch pro Jahr in kWh × Arbeitspreis in ct/kWh ÷ 100
Grundpreis pro Jahr in € = Grundpreis in €/Monat × 12
Gesamtkosten pro Jahr in € = Verbrauchskosten pro Jahr + Grundpreis pro Jahr
Gesamtkosten pro Monat in € = Gesamtkosten pro Jahr ÷ 12
Kosten pro Tag in € = Gesamtkosten pro Jahr ÷ 365
Effektiver Preis in ct/kWh = Gesamtkosten pro Jahr ÷ Verbrauch pro Jahr × 100
CO₂ pro Jahr in kg = Verbrauch pro Jahr in kWh × 0,344
Variablen: Leistung ist die Wattzahl deines Geräts im Betrieb, Laufzeit seine echten Stunden pro Nutzungstag, Arbeitspreis dein Preis pro Kilowattstunde von der Rechnung in Cent und Grundpreis deine feste Monatsgebühr. Im Haushalts-Modus ersetzt dein abgelesener Jahresverbrauch die ersten beiden Zeilen. Alle Preise verstehen sich brutto inklusive Netzentgelten, Stromsteuer und 19 Prozent Mehrwertsteuer – so, wie sie auf deiner Rechnung stehen. Der CO₂-Faktor 0,344 sind die direkten Emissionen des deutschen Strommix 2025 vorläufig nach dem Umweltbundesamt, Stand Oktober 2026. Der Rechner schützt die einzige heikle Stelle: Bei 0 Kilowattstunden Verbrauch zeigt der effektive Preis 0 statt einer Division durch null; der Grundpreis für volle zwölf Monate fällt trotzdem an, weil dein Vertrag ihn auch ohne Verbrauch verlangt. Boni, unterjährige Wechsel und Preisänderungen im laufenden Jahr bildet die Formel bewusst nicht ab – dafür vergleichst du zwei Tarifstände mit zwei getrennten Durchläufen.
So ist dieser Rechner entstanden
Dieser Rechner ist entstanden, weil fast jeder Stromkosten-Vergleich im Netz den Grundpreis unterschlägt und dadurch gerade bei kleinen Verbräuchen und Einzelgeräten systematisch zu niedrige Preise vortäuscht. Er führt Geräte- und Haushaltsrechnung, Verbrauchs- und Gesamtkosten, Effektivpreis und CO₂ mit dem amtlichen UBA-Faktor in einer Rechnung zusammen, damit du vom Typenschild bis zur Jahresabrechnung mit denselben zwei Tarifwerten von deiner eigenen Rechnung arbeitest.
Häufig gestellte Fragen
Wie berechne ich die Stromkosten für ein Gerät mit 100 Watt?
Verbrauch gleich Watt mal Stunden durch 1.000, Kosten gleich Kilowattstunden mal Arbeitspreis. Beispiel Fernseher: 100 Watt, 4 Stunden täglich, 7 Tage pro Woche ergibt 100 mal 4 mal 7 mal 52 durch 1.000 gleich 145,60 kWh im Jahr. Bei 40,0 Cent Arbeitspreis sind das 145,60 mal 0,40 Euro gleich 58,24 Euro reine Verbrauchskosten. Im Rechner: Modus Einzelnes Gerät, Leistung 100, Laufzeit 4, Nutzungstage 7, Arbeitspreis 40,0 – Ergebnis 145,60 kWh und 58,24 Euro. Den Grundpreis lässt du für den Gerätevergleich außer Acht, den zahlst du für den Haushaltsvertrag ohnehin.
Wie viel kostet ein Heizlüfter mit 2.000 Watt im Winter?
Beispiel: 2.000 Watt, 2 Stunden täglich, 5 Tage pro Woche ergibt 2.000 mal 2 mal 5 mal 52 durch 1.000 gleich 1.040,00 kWh im Jahr. Bei 40,0 Cent sind das 416,00 Euro Verbrauchskosten und 357,76 kg CO₂ (1.040 mal 0,344). Schon eine Stunde täglich an 5 Tagen halbiert das auf 520 kWh und 208,00 Euro. Im Rechner: Modus Einzelnes Gerät, Leistung 2000, Laufzeit 2, Nutzungstage 5 – Heizgeräte sind fast immer die größten Einzelposten im Haushalt, hier lohnt sich das Nachrechnen zuerst.
Was kostet ein Haushalt mit 3.500 kWh im Jahr wirklich?
Mit Arbeitspreis 40,0 Cent und Grundpreis 12 Euro im Monat: Verbrauchskosten 3.500 mal 0,40 Euro gleich 1.400,00 Euro plus Grundpreis 144,00 Euro gleich 1.544,00 Euro Gesamtkosten, also 128,67 Euro im Monat und ein effektiver Preis von 44,11 Cent pro kWh. Zum Vergleich liegt der BDEW-Gesamtpreis vom August 2026 für denselben Musterhaushalt bei 37,0 Cent inklusive Grundpreis-Anteil, rund 1.295 Euro im Jahr – wer wie im Beispiel 1.544 Euro zahlt, sitzt mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem teuren Bestandstarif. Trage im Rechner deinen eigenen Arbeitspreis und Grundpreis von der Rechnung ein, erst dann ist der Vergleich ehrlich.
Wie viel spare ich beim Wechsel aus der Grundversorgung?
Nach dem Monitoringbericht 2025 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt lag der Gesamtpreis zum 1. April 2025 in der Grundversorgung bei 44,93 Cent, bei einem fremden Anbieter bei 38,20 Cent – Differenz 6,73 Cent. Bei 2.500 kWh: 2.500 mal 44,93 Cent gleich 1.123,25 Euro gegen 2.500 mal 38,20 Cent gleich 955,00 Euro, Ersparnis 168,25 Euro im Jahr; bei 3.500 kWh sind es 235,55 Euro. Im Rechner rechnest du das mit deinem Jahresverbrauch und Grundpreis 0 nach, weil in den Behörden-Gesamtpreisen der Grundpreis schon anteilig steckt. Dein eigener Arbeitspreis zeigt dir danach, wo du heute zwischen beiden Werten stehst.
Warum ist mein effektiver Preis höher als mein Arbeitspreis?
Weil der feste Grundpreis auf deine Kilowattstunden umgelegt wird: Effektiver Preis gleich Gesamtkosten durch Verbrauch mal 100. Bei 3.500 kWh, 40,0 Cent Arbeitspreis und 144 Euro Grundpreis im Jahr ergibt das 1.544 durch 3.500 mal 100 gleich 44,11 Cent statt 40,0 Cent. Bei kleinem Verbrauch wirkt der Effekt extrem: 145,60 kWh Fernseher-Verbrauch mit vollem Grundpreis läge rechnerisch bei 138,90 Cent – deshalb vergleichst du Einzelgeräte über die Verbrauchskosten ohne Grundpreis, Tarife und Haushalte aber immer über Gesamtkosten und Effektivpreis. Wer nur Arbeitspreise vergleicht, vergleicht Äpfel ohne Baum.
Wie rechne ich Watt in kWh und Euro um?
Kilowattstunden gleich Watt mal Stunden durch 1.000, Euro gleich Kilowattstunden mal Arbeitspreis in Euro. Beispiel LED-Lampe: 10 Watt mal 5 Stunden täglich mal 7 Tage mal 52 Wochen durch 1.000 gleich 18,20 kWh im Jahr, mal 0,40 Euro gleich 7,28 Euro und mal 0,344 gleich 6,26 kg CO₂. Zehn solcher Lampen kosten also nur 72,80 Euro im Jahr – der Austausch alter 60-Watt-Glühlampen (je 109,20 kWh, 43,68 Euro) spart pro Lampe rund 36 Euro jährlich. Im Rechner erledigt der Geräte-Modus alle drei Schritte automatisch.
Ist mein Stromverbrauch zu hoch für meine Haushaltsgröße?
Vergleiche deinen Jahresverbrauch mit den Richtwerten des Stromspiegels 2025 von co2online ohne elektrische Warmwasserbereitung: Mehrfamilienhaus 1 Person rund 1.200 kWh, 2 Personen 1.900, 3 Personen 2.400, 4 Personen 2.600; Einfamilienhaus 1.800, 2.700, 3.500 und 3.800 kWh. Mit elektrischer Warmwasserbereitung liegt ein 4-Personen-Haushalt bei rund 4.000 kWh in der Wohnung und 4.700 im Haus. Liegst du bis zu 20 Prozent über dem Richtwert, erklären das Homeoffice, Aquarium oder alte Kühlgeräte schnell; deutlich darüber lohnt sich die Geräte-Jagd mit diesem Rechner, angefangen bei Heizlüfter, Durchlauferhitzer und Zweitkühlschrank im Keller.
Warum steht auf Vergleichsseiten noch eine EEG-Umlage – und was gilt 2026?
Weil viele Seiten seit Jahren nicht aktualisiert wurden: Die EEG-Umlage wurde zum 1. Juli 2022 auf null gesenkt und danach abgeschafft, die Förderung läuft seitdem über den Bundeshaushalt. In deinem Preis stecken 2026 stattdessen unter anderem 2,05 Cent Stromsteuer nach Paragraf 3 Stromsteuergesetz, 5,91 Cent Mehrwertsteuer und 1,67 Cent Konzessionsabgabe im BDEW-Schnitt vom August 2026, dazu Netzentgelte von 9,24 Cent, die der Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro um rund 1,7 Cent drückt. Rechne also nur mit deinem Gesamt-Arbeitspreis von der Rechnung – er enthält alle diese Posten bereits, eine zusätzliche EEG-Zeile wäre doppelt.
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