Zuletzt aktualisiert: 05. Oktober 2026
Integralrechner
Bestimmte & unbestimmte Integrale online berechnen – mit Stammfunktion und Grenzen
Basierend auf 3 Quellen
Der Integralrechner berechnet bestimmte und unbestimmte Integrale online — mit Stammfunktion, frei wählbaren Grenzen und sofortigem Ergebnis. Du wählst aus vier Funktionstypen (Potenz, Exponentialfunktion, Sinus oder 1/x), gibst die Parameter ein, und der Rechner liefert Stammfunktion, Integranden und den Wert des bestimmten Integrals. Ideal für Schule, Studium und alle, die schnell eine saubere Lösung brauchen.
So verwendest du diesen Rechner
Gib zunächst deine Werte in die Felder Integraltyp, Funktion f(x), Variable, Faktor a, Parameter b, Exponent n, x-Wert (für F(x)), Untere Grenze a, Obere Grenze b ein. Prüfe Einheiten und Zahlenformat im deutschen Stil. Das Ergebnis wird automatisch aktualisiert und kann zusätzlich über die Schaltfläche berechnet werden. Nutze die Ausgabe als Orientierung und vergleiche sie bei Bedarf mit weiteren Quellen.
So funktioniert der Integralrechner
- Wähle beim Integraltyp, ob du ein unbestimmtes oder ein bestimmtes Integral berechnen willst.
- Stelle unter Funktion f(x) den Funktionstyp ein: a·x^n, a·e^(b·x), a·sin(b·x) oder a/x.
- Trage Faktor a, Parameter b (für e-Funktion und Sinus) und Exponent n (für Potenzen) ein.
- Gib einen x-Wert (für F(x)) an, an dem Stammfunktion und Integrand ausgewertet werden.
- Für das bestimmte Integral setzt du zusätzlich Untere Grenze und Obere Grenze.
- Alle Ergebnisse aktualisieren sich sofort — ganz ohne Berechnen-Button.
Durchgerechnetes Beispiel: Eine 19-jährige Studentin aus München muss ∫₀² 3x² dx lösen. Sie wählt „Bestimmtes Integral“, Funktion a·x^n mit Faktor a = 3 und Exponent n = 2, untere Grenze 0, obere Grenze 2. Die Stammfunktion ist F(x) = 3 · x³/3 = x³. Damit gilt F(2) − F(0) = 8 − 0 = 8. Der Rechner zeigt exakt diesen Wert — plus F(2) = 8 und f(2) = 12 als Kontrolle.
Wann brauche ich ein bestimmtes und wann ein unbestimmtes Integral?
Das unbestimmte Integral liefert die Stammfunktion F(x) — also die ganze Funktionsschar inklusive Integrationskonstante C. Du brauchst es, wenn du allgemein aufleiten musst, etwa in Physik bei der Herleitung von Weg aus Geschwindigkeit.
Das bestimmte Integral mit unterer und oberer Grenze liefert eine konkrete Zahl: die orientierte Fläche unter dem Graphen. Typische Anwendungen:
- Flächenberechnung zwischen Kurve und x-Achse
- zurückgelegter Weg aus einer Geschwindigkeitsfunktion
- Gesamtmenge aus einer Zuflussrate (z. B. Wassermenge aus Durchfluss)
Faustregel: Stehen Grenzen dabei, nimm das bestimmte Integral. Geht es um die allgemeine Aufleitung, das unbestimmte.
Was passiert bei Sonderfällen wie n = −1 oder b = 0?
Nicht jede Formel funktioniert für alle Parameter — der Rechner fängt die kritischen Fälle ab:
- Exponent n = −1: Die Potenzregel würde durch null teilen. Stattdessen gilt der Logarithmusfall: ∫ a/x dx = a · ln|x| + C.
- Parameter b = 0 bei e^(b·x): Die Funktion wird konstant (a · e⁰ = a), das Integral ist dann einfach a · (x_ende − x_start).
- b = 0 bei sin(b·x): Die Funktion ist überall null, das Integral ebenfalls.
- x = 0 bei a/x: Division durch null wird durch einen winzigen Ersatzwert abgefangen, damit kein Fehler entsteht.
Gerade in Klausuren sind das die Stellen, an denen die meisten Punkte verloren gehen. Wenn du die Fälle einmal verstanden hast, erkennst du sie sofort wieder.
Formel
Die vier unterstützten Stammfunktionen:
∫ a·x^n dx = a · x^(n+1)/(n+1) + C (n ≠ −1)
∫ a/x dx = a · ln|x| + C
∫ a·e^(b·x) dx = (a/b) · e^(b·x) + C (b ≠ 0)
∫ a·sin(b·x) dx = −(a/b) · cos(b·x) + C (b ≠ 0)
Dabei ist a der Vorfaktor, b der Parameter im Exponenten bzw. im Sinus-Argument, n der Exponent und C die Integrationskonstante. Das bestimmte Integral folgt aus dem Hauptsatz: ∫ₐᵇ f(x) dx = F(b) − F(a).
So ist dieser Rechner entstanden
Dieser Rechner ist entstanden, weil das Aufleiten in der Praxis fast immer an denselben vier Funktionstypen hängt — und weil gerade die Sonderfälle (n = −1, b = 0) in keinem Taschenrechner sauber behandelt werden. Alle Formeln wurden anhand der Standard-Ableitungsregeln gegengeprüft.
Häufig gestellte Fragen
Wie berechne ich das unbestimmte Integral von 5x³?
Wähle „Unbestimmtes Integral“ und die Funktion a·x^n mit a = 5 und n = 3. Die Stammfunktion lautet F(x) = 5 · x⁴/4 + C = 1,25x⁴ + C. Der Rechner zeigt dir zusätzlich den Wert F(x) an einem von dir gewählten x-Wert — zum Beispiel F(2) = 1,25 · 16 = 20.
Wie berechne ich das bestimmte Integral von 2x zwischen 1 und 3?
Wähle „Bestimmtes Integral“, Funktion a·x^n mit a = 2 und n = 1. Setze die untere Grenze auf 1 und die obere auf 3. Die Stammfunktion ist F(x) = x², also F(3) − F(1) = 9 − 1 = 8. Der Rechner gibt 8 aus — das entspricht der Fläche unter der Geraden zwischen x = 1 und x = 3.
Was ist das Integral von 1/x?
Wähle die Funktion a/x mit a = 1. Die Stammfunktion ist F(x) = ln|x| + C. Beachte: Bei n = −1 greift automatisch der Logarithmusfall, weil die Potenzregel (Division durch n+1) dort nicht funktioniert. Der Rechner erkennt das selbstständig.
Was bedeutet das bestimmte Integral anschaulich?
Das bestimmte Integral misst die orientierte Fläche zwischen dem Graphen von f und der x-Achse — Flächen oberhalb der Achse zählen positiv, darunter negativ. Deshalb kann ein bestimmtes Integral auch null oder negativ sein, etwa bei sin(x) über eine volle Periode.
Kann der Rechner auch Sinus-Funktionen integrieren?
Ja. Wähle a·sin(b·x), zum Beispiel a = 2 und b = 1. Die Stammfunktion ist F(x) = −(2/1)·cos(x) = −2·cos(x). Für b = 0 gibt der Rechner 0 aus, da sin(0·x) konstant null ist.
Wo ist der Unterschied zum Stammfunktion-Rechner?
Beide nutzen dieselbe Mathematik, aber mit anderem Fokus: Der Integralrechner wertet Stammfunktionen an konkreten Stellen aus und berechnet bestimmte Integrale mit Grenzen. Der Stammfunktion-Rechner legt den Schwerpunkt auf die symbolische Stammfunktion F(x) selbst — ideal, wenn du die allgemeine Form brauchst.
Wie genau sind die Ergebnisse?
Für die vier unterstützten Funktionstypen (Potenz, Exponential, Sinus, 1/x) ist das Ergebnis exakt — es wird analytisch über die Stammfunktion berechnet, nicht numerisch angenähert. Rundungsfehler entstehen nur durch die Dezimaldarstellung, typischerweise ab der 10. Nachkommastelle.
Quellen
- Grundregeln der Integralrechnung (Potenzregel, Exponential- und trigonometrische Integrale)
- Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung
- Standardformel: ∫1/x dx = ln|x|
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